Pulsare und "Pulsations"-Veränderliche beweisen:                         LG=c±v gemäß Emissionstheorie.
        

von Lothar Pernes                                                                                                                 Juni 2012  

 

     

Wie die bisherige Kritik an den Relativitätstheorien während der letzten über hundert Jahre gezeigt hat, genügt es wohl noch nicht, die Relativitätstheorien als falsch, als unlogisch, als schwachsinnig oder auch als "anmaßenden Schwindel" (Zitat Nobelpreisträger F. Soddy) zu erkennen, zu kritisieren und nachzuweisen.

 

Ein wesentlicher Grund für den Erfolg des "anmaßenden Schwindels" war und ist das Fehlen einer überzeugenden Alternative zu diesen absurd-unlogisch-schwachsinnigen Relativitätstheorien.  

 

Und statt der Längenschrumpfung und Zeitdehnung der relativistischen "Raumzeitkrümmung" nur die selbe, nur etwas weniger unlogisch begründete Längenschrumpfung und Zeitdehnung des Lorentz-Äthers als Alternative anzubieten, ist nun mal keine überzeugende Alternative. Tatsächlich besteht ja auch kein Unterschied im Ergebnis, sondern nur in der Begründung.   

 

Deshalb ist dieser "anmaßende Schwindel" auch wohl nur zu durchbrechen und zu beenden, wenn man ihn nicht nur anprangert und kritisiert, sondern auch eine wirkliche Alternative mit schon kopernikanisch-neuen und sehr viel besseren Lösungsergebnissen für die fundamentalen Probleme der Physik vorlegt.

Eine solche Alternative ist die Emissionstheorie, die von den Relativisten mit leichtfertig falschen (de Sitter um 1912, spektroskopische Doppelsterne) oder bewußt gefälschten (Eddington 1919, Sonnenfinsternis) Ergebnissen astronomischer Beobachtungen abgewürgt worden ist.  

Diese Emissionstheorie bietet kopernikanisch-neue Lösungen an für die folgenden fundamentalen Probleme der Astrophysik, der Astronomie und der Kosmologie: Kosmische Rotverschiebung, Urknall, Rotverschiebungs-Periodizitäten, Quasare, spektroskopische "Doppel"-Sterne, "Pulsations"-Veränderliche und Pulsare.  

Von den Anhängern der Relativitätstheorien, aber auch von denen der Äthertheorien, wird stets ein vermeintlich besonders gutes Argument gegen die Emissionstheorie vorgebracht, nämlich, daß bei unterschiedlichen Licht-Geschwindigkeiten gemäß LG=c±v die Pulse der Doppelstern-Pulsare nicht in der schönen Regelmäßigkeit bei uns eintreffen könnten, sondern völlig unkenntlich verzerrt sein müßten, ganz analog den von de Sitter gesuchten und nicht gefundenen Verzerrungen der Radialgeschwindigkeits-Kurven bei den spektroskopischen "Doppel"-Sternen.

De Sitters "Beweis" habe ich schon widerlegt in meiner Arbeit "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, oder: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte...". Bleibt also hier noch das "Argument" mit den Pulsaren, welches angeblich eine von der Geschwindigkeit der Lichtquelle unabhängige Lichtgeschwindigkeit beweisen soll.   

Dieses "Argument" mit den Pulsaren läßt sich, ebenso wie schon das de Sittersche "Argument" mit den spektroskopischen "Doppel"-Sternen, nicht nur als falsch nachweisen, sondern sogar in ein überzeugendes Argument  für  die Emissiontheorie umkehren: Wenn man nämlich mit dem "LG=c±v"-Prinzip der Emissionstheorie das beobachtete Pulsar-Phänomen untersucht, stellt sich eindeutig und zweifelsfrei heraus, daß den Pulsen kein irgendwie und unerklärlich gearteter Leuchtturm-Mechanismus zugrunde liegt, sondern zwei physikalisch und logisch zwingend ableitbare Puls-Effekte infolge unterschiedlicher Lichtgeschwindigkeiten.
Und es stellt sich heraus, daß den Pulsaren keine entarteten Neutronensterne mit Drehzahlen von bis zu 1000 Umdrehungen pro Sekunde zugrunde liegen, sondern schlichtweg nur einfache, "normale" Eisenkugeln, die mit 0,1 bis 1000 Hertz gemäß ihrer Eigenfrequenz leicht vibrieren oder brummen, etwa wie angestoßene Kirchenglocken. Statt völlig verrückter Drehzahlen, Dichten und Lichtzylindern also nur ein leichtes Brummen metallischer, normal-dichter, gleichmäßig im Infraroten oder im Radiobereich leuchtender fester Körper.  

 

Die bisherige, allgemein übliche Erklärung für das Phänomen der Pulsare behauptet, daß ein extrem verdichteter, sogenannter Neutronenstern von etwa 20 km Durchmesser sehr schnell rotiert, mit bis zu 1000 Umdrehungen pro Sekunde, und dabei von einer bestimmten Stelle seiner Oberfläche durch einen unbekannten, nicht erklärbaren Effekt einen gebündelten Lichtstrahl ins Weltall aussendet, der dann über die Erde hinweg streicht und als Puls wahrgenommen wird.
Diese "Leuchtturm"-Erklärung ist zwar in zweifacher Hinsicht sehr "zweifelhaft", um nicht unmöglich zu sagen, aber man hat halt bis jetzt nichts besseres gefunden, so daß man gern darüber hinweg sieht, daß weder die schnelle Rotation, noch der gebündelte Lichtstrahl-Mechanismus, physikalisch real sein können. Z.B. würde eine derart schnelle Rotation den Stern ganz einfach zerreißen oder ihn gar nicht erst entstehen lassen - schon lange vor der angenommenen Neutronendichte würde der aus dem Kollaps herrührende Verdichtungsprozeß infolge der Zentrifugalkräfte aufhören.  

Eine stärkere Verdichtung wäre nur von den Polen her möglich, aber der dort aufgebaute Druck könnte nicht auf größere Werte zunehmen, sondern würde einfach über die Äquatorebene wieder entweichen. Eine durch Druck entartete Materie ist deshalb bei einer solch schnellen Rotation schon im Verlauf des Kollapses auszuschließen. Auch die hohe Anziehungskraft bei einem - derart schnell rotierenden - Neutronenstern kann nicht verhindern, daß infolge der Zentrifugalkraft ein extremer Gravitationsunterschied zwischen Pol und Äquator auftritt, der den Neutronenstern in jedem Falle, egal wie hoch er auch verdichtet wäre, platt wie eine Flunder machen würde.
Eine schnell rotierende Materiescheibe aber kann keinen Gravitationsdruck bis zur Neutronendichte aufbauen. Am Außenrand wird die Gravitation von derZentrifugalkraft weitgehend kompensiert, und in der Mitte ist die Scheibe zudem auch noch nicht dick und "schwer" genug. Schnelle Rotation und Neutronenstern schließen sich also wegen der eine totale Verdichtung verhindernden Zentrifugalkraft aus.
Deshalb versuchen die Relativisten auch, die schnelle Rotation erst nach der Entstehung des Neutronensterns durch einen Materiefluß von einem eingefangenen Begleiter entstehen zu lassen. Aber auch dadurch wird natürlich dieses Problem nicht gelöst, sondern nur verschleiert. Denn natürlich würde auch eine erst später entstehende hohe Drehzahl den Neutronenstern zur platten Flunder-Form verformen, dadurch würde der Gravitationsdruck überall entsprechend abnehmen und damit die Entartung der Materie beendet werden. Der Stern würde nicht mehr von einer "entartet" großen Gravitation zusammengehalten und sofort von den Fliehkräften zerrissen werden.  

Und es gibt auch keine wirklich brauchbare physikalische Erklärung für den gebündelten Lichtstrahl. Ganz abgesehen davon, daß, wenn der Lichtstrahl eine Folge der schnellen Rotation wäre, dieser Lichtstrahl nur in der exakten Richtung der Rotationsachse liegen könnte. Dann aber müßte die Rotationsachse tausendmal pro Sekunde "präzessieren". Dann würde nicht die Rotationsdrehzahl die Pulsfrequenz bestimmen, sondern die Präzessions-Drehzahl. 

Wie ersichtlich ist die "Leuchtturm"-Erklärung ebenso naiv-primitiv wie physikalisch unmöglich, etwa so primitiv, wie die Erklärung der kosmischen Rotverschiebung mit einer Expansion nach einem Urknall, oder wie die Längenschrumpfung und Zeitdehnung.  

Mithilfe des Prinzips LG=c±v der Emissionstheorie aber läßt sich das Problem der "Pulsare" - wie auch schon das Problem der kosmischen Rotverschiebung und das des Urknalls - sehr einfach lösen. Aus diesem LG=c±v-Prinzip ergeben sich nämlich gleich zwei Puls-Effekte. Damit werden auch die Pulsare (und natürlich auch die sogenannten"Pulsations"-Veränderlichen) zu einer Bestätigung der hier dargestellten "speziellen" Emissionstheorie mit Äthermedium.   

 

Danach ergibt sich folgende Lösung des Pulsarphänomens:  

Der Pulsar-Stern ist ein metallischer, fester, innen evtl. auch glutflüssiger Körper ohne Gashülle. Er ist der Restkern einer Supernova, wie auch bisher schon angenommen wird. Er rotiert nicht oder nur schwach. Dieser Körper vibriert oder schwingt mit seiner ganz bestimmten Eigenfrequenz, z.B. mit bis zu 1000 Schwingungen je Sekunde bei einem Millisekundenpulsar. Die Vibration oder Schwingung führt zu - mit der Schwingungsperiode - wechselnden Lichtgeschwindigkeiten, wodurch sich nach entsprechender Laufzeit des Lichts pulsartige Verdichtungen und Verdünnungen des anfangs gleichmäßig abgestrahlten Lichts bzw. Radio-"Lichts" ergeben.

 

Zunächst nun zum ersten Puls-Effekt, dem Lichtmengen-Puls-Effekt. 

Wir nennen ihn hier den Lichtmengen-Puls in Unterscheidung zum zweiten Puls-Effekt, den wir dann Spektrum-Puls nennen.  

Der Name Lichtmengen-Puls soll sagen, daß die Lichtmenge des Sterns den Puls erzeugt, und zwar dadurch, daß fast die gesamte Lichtmenge aus dem Zeitbereich der hinteren Schwingungshälfte nahezu gleichzeitig in einem Bruchteil der Schwingungsdauer beim Beobachter eintrifft, während die gesamte Lichtmenge aus dem Zeitbereich der vorderen Schwingungshälfte auf fast die gesamte übrige Schwingungsdauer gestreckt und damit verdünnt wird.

Das hört sich komplizierter an als es ist, und kann wie folgt erklärt werden: Wenn v die radiale Geschwindigkeitsamplitude ist, mit der sich die vibrierende Oberfläche des Sterns schwingungsbedingt hebt und senkt, hat gemäß LG=c±v der Emissionstheorie das gleichmäßige Licht des Sterns periodisch mit der Schwingungfrequenz wechselnde Geschwindigkeiten.
Deshalb wird sich das zunächst gleichmäßige Licht des Sterns in entsprechender Entfernung zu "Pulsen" verdichten bzw. zu "Pausen" zwischen den Pulsen verdünnen, und zwar dadurch, daß das schnellere Licht das langsamere einholt und dann beide gleichzeitig zusammen beim Beobachter in einem Lichtschwall eintreffen.

Dem Lichtschwall folgt dann eine entsprechend lange dunklere Phase, weil das Licht, welches in dieser Phase eigentlich hätte kommen sollen, schon in dem vorherigen Lichtschwall eingetroffen ist. Die Folge von kurzem Lichtschwall und längerer Dunkelphase wird als pulsartiges Aufleuchten wahrgenommen. In bestimmter Entfernung werden die Pulse maximal, nach Überschreiten dieser Entfernung werden die Pulse langsam wieder verwischt.  

Das Entstehen dieser Pulse durch periodisch wechselnde Lichtgeschwindigkeiten kann man am besten wie folgt anhand einer auf einer Kreisbahn umlaufenden Lichtquelle ableiten und darstellen, bei der die in der "radialen" Blickrichtung des Beobachters liegenden "Radialgeschwindigkeiten" der Lichtquelle ebenfalls zu periodisch wechselnden Lichtgeschwindigkeiten führen.

Dieses Prinzip führt auch bei den sogenannten "Pulsations"-Veränderlichen zu deren periodischen Helligkeitsschwankungen. Demnach "pulsieren" diese Veränderlichen nicht, sondern bewegen sich auf einer Umlaufbahn: Die kurzperiodischen Veränderlichen (z.B. die Delta-Cep-Sterne) sind dabei Sonne-Planet-Systeme, und die langperiodischen Veränderlichen (z.B. die Mira-Sterne) sind Doppelstern-Systeme - also jene, die de Sitter gesucht und nicht gefunden hat.  

Wenn also eine Lichtquelle auf einer Kreisbahn umläuft, deren Ebene in der radialen Blickrichtung des Beobachters liegt, ist das Licht auf der einen Seite der Kreisbahn mit der Geschwindigkeit LG=c+v unterwegs, auf der anderen Seite mit LG=c-v. Die anfänglich sinus-förmige Licht-Laufkurve wird sich also mit zunehmender Entfernung von der Lichtquelle immer mehr verzerren, so daß sich folgendes Bild ergibt:  

 

 


Wie ersichtlich, kommt es in einer bestimmten Entfernung von der Lichtquelle, also nach einer bestimmten Laufzeit des Lichts, zu einem optimalen Puls-Effekt, wenn praktisch fast das gesamte Licht der hinteren Umlaufshälfte etwa gleichzeitig (z.B. innerhalb von 5% der Umlaufszeit T) und damit stark verdichtet beim Beobachter eintrifft, während fast das gesamte Licht der vorderen Umlaufshälfte auf die restliche Umlaufszeit (z.B. hier also 95% von T) verteilt und entsprechend verdünnt wird.

Ein optimaler Puls ergibt sich demnach in den Punkten 1, wenn die Licht-Laufkurve einen zur Zeitachse senkrechten Verlauf annimmt, was bedeutet, daß zu verschiedenen Zeiten ausgesandte Lichtmengen gleichzeitig beim Beobachter eintreffen.

Dies ist in einer Entfernung D(optimal) der Fall, wenn für D(opt) gilt (hier überschlägig aus der Zeichnung ableitbar)

D(opt) = T*c/(6,3*V)

wobei D(opt) die Lichtlaufzeit in Sekunden (entsprechend einer Entfernung D(opt) in Lichtsekunden), T die Umlaufszeit in Sekunden, c die Lichtgeschwindigkeit von 3E8 m/s und V die Umlaufsgeschwindigkeit in m/s ist. Die Zahl 6,3 steht für 2*Pi. 

 

Diese Formel gilt unter der Voraussetzung, daß sich die Geschwindigkeitsdifferenzen von +v und -v bei den Lichtgeschwindigkeiten im Laufe der Laufzeit nicht abbauen. Wie schon in meiner Arbeit "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie. Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte ..." dargelegt, gilt das Prinzip LG=c±v der Emissionstheorie nur näherungsweise in einem mehr oder weniger großen Bereich um die Lichtquelle, weil sich die Geschwindigkeitsdifferenzen Δv=±v im Äthermedium während der Laufzeit abbauen, und zwar umso schneller, je größer Δv ist, und umso langsamer, je kleiner die Differenz Δv zur Mediums-Weiterleitungs-Geschwindigkeit c ist bzw. inzwischen geworden ist. 

Aufgrund dieser schnellen bis langsamen Anpassung der Lichtgeschwindigkeit an die mediumspezifische Weiterleitungs-Geschwindigkeit c könnte die optimale Entfernung für diesen Puls-Effekt ein vielhundert- bis vieltausendfaches der oben aus der Zeichnung abgeleiteten Entfernung betragen. Wie schon bei der kosmischen Rotverschiebung werden offensichtlich kleinste Geschwindigkeitsdifferenzen Δv zur Mediums-Weiterleitungs-Geschwindigkeit c nur noch sehr langsam abgebaut, so daß sie über viele tausend bis Milliarden Jahre hinweg wirksam sein können. Es sieht aber ganz danach aus, daß sich die bei den spektroskopischen "Doppel"-Sternen (tatsächlich Sonne-Planet-Systeme mit Delta-Lambda-Effekt), den kurzperiodischen "Pulsations"-Veränderlichen (tatsächlich Sonne-Planet-System mit Delta-Lambda-, Lichtmengen-Puls- und Spektrum-Puls-Effekt) und den Pulsaren auftretenden Geschwindigkeitsdifferenzen innerhalb Laufzeiten von einigen tausend Jahren kaum abbauen, weil sie relativ gering sind. Wir können deshalb hier vorerst in erster Näherung - und um die Geschichte vorerst nicht zu kompliziert werden zu lassen - von über die gesamte Laufzeit gleichbleibenden Geschwindigkeits-Differenzen bei diesen Objekten ausgehen. 

 

Aus dem Bild wird auch ersichtlich, daß sich der optimale Puls (also dann wenn die Licht-Laufkurve senkrecht zur Zeitachse verläuft) nach dem Überschreiten der optimalen Pulsentfernung in zwei kleinere Pulse aufspaltet, die dann an den Stellen 2b und 4b auftreten, weil dort die Licht-Laufkurve jeweils wieder einen zur Zeitachse senkrechten Verlauf besitzt,und deshalb dort Lichtmengen aus einem längeren Umlaufabschnitt gleichzeitig beim Beobachter eintreffen. Diese Puls-Aufspaltung werden wir hier später beim Doppel-Pulsar PSR J0737-3039A/B bei der Komponente B feststellen können.  

Der Lichtmengen-Puls-Effekt aufgrund einer Umlaufbewegung spielt insbesondere bei den kurzperiodischen "Pulsations"-Veränderlichen (ß-Canis-Maioris-, RR Lyrae- und Delta-Cep-Sternen) eine Rolle, die natürlich auch nicht "pulsieren", wie das bisher behauptet wird, sondern sich aufgrund von Planet-Umläufen periodisch vor und zurück bewegen, und somit periodisch wechselnde Lichtgeschwindigkeiten verursachen. Bei allen "Pulsations"-Veränderlichen, insbesondere auch bei den langperiodischen Mira-Sternen (Doppelstern-Umlauf), ist jedoch auch noch ein zweiter Puls-Effekt, der hier später beschriebene Spektrum-Puls-Effekt, zu berücksichtigen, ebenso die Frequenzabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit.

Dann kommt die sich in den sichtbaren Spektrum-Bereich hinein wellenverkürzende Wärme- oder Radiostrahlung entsprechend zeitverzögert (bis um mehrere Tage) gegenüber der wellenverkürzten Lichtstrahlung auf der Erde an, weil die Emissions- und/oder Transport-Geschwindigkeit von sichtbarem Licht etwas größer ist als die von Infrarot- oder Radio-"Licht". Dann ergeben sich mit der Beobachtung übereinstimmende Lichtkurven dieser Veränderlichen, wie im Bild gezeigt.  

Auch hier zeigt sich, wie dümmlich-primitiv das Postulat von der absoluten Invarianz bzw. Unveränderlichkeit der Lichtgeschwindigkeit doch ist. Wer den absoluten Raum der bewährten klassischen Physik in Bewegungsrichtung schrumpfen läßt und dabei auch noch die absolute Zeit dehnt, um die Lichtgeschwindigkeit unter allen Umständen und für alle beliebig bewegten Beobachter absolut gleich groß halten zu können, muß sich nicht wundern, wenn nun schlimmere Fehler offenbar werden als jene mittelalterlichen Fehler von der Erde als Scheibe und den Epizykeln bei den Planetenbahnen.  

 

Als Berechnungs-Beispiel für den Lichtmengen-Puls-Effekt nehmen wir den kurzperiodischen "Pulsations"-Veränderlichen Delta-Cep. Dieser Stern hat eine Periode von T=5,37 d=4,64E5 s. Seine Entfernung ist etwa D=1000 (Licht-)Jahre = 3,15E10 s, und er habe in dieser Entfernung sein Lichtmengen-Puls-Optimum.
Dann ergibt sich aus D=T*c/(6,3*V) seine Umlaufsgeschwindigkeit V zu
V=T*c/6,3/D=4,64E5*3E8/6,3/3,15E10=701 m/s.
Setzt man die Masse von Delta-Cep mit einer Sonnenmasse (M=1SM=2E30 kg) an, so ergibt sich nach dem 3. Keplerschen Gesetz eine Begleitermasse m wie folgt: V³=6,67E-11*m³*2π/T/(M+m)²
701³=6,67E-11*m³*2π/4,64E5/(2E30+m)²
m³=1,53E84
m=1,15E28 kg=1,15E28/1,9E27=6 mal Jupiter
Weil Delta-Cep einer der uns am nächsten liegenden kurzperiodischen "Pulsations"-Veränderlichen ist, muß er unter seinesgleichen ein relativ großes V besitzen, um auf diese "kurze" Distanz seine "Pulse" zu entwickeln. Alle anderen kurzperiodischen Veränderlichen müssen also eher kleinere Begleiter haben. Daraus folgt: Alle kurzperiodischen Veränderlichen sind Sonne-Planet-Systeme. Von "Pulsation" keine Spur. Ach du lieber Himmel.

 


Nach diesem kurzen Ausflug zu den "Pulsationen" bei Umlaufbewegungen nun wieder zurück zu den "Pulsen" bei den Pulsaren. 

Der hier also anhand einer Umlaufbewegung abgeleitete Lichtmengen-Puls-Effekt beruht auf periodisch wechselnden Lichtgeschwindigkeiten in der radialen Blickrichtung des Beobachters aufgrund einer periodischen Vor- und Zurückbewegung der Lichtquelle - die seitliche Hin- und Herbewegung spielt dabei (vorerst mal) keine Rolle.

Eine ganz analoge Vor- und Zurückbewegung der Lichtquelle ergibt sich, wenn die das Licht aussendende Oberfläche des Sterns in radialer Richtung eine Schwingung ausführt. Die Schwingungsdauer T entspricht dann der Umlaufszeit T, und die Geschwindigkeitsamplitude V der Schwingung entspricht dann der Umlaufsgeschwindigkeit V.

Ist also die Pulsfrequenz des Millisekunden-Pulsars 1000 Pulse pro Sekunde, dann ist das nicht die Drehzahl, sondern die Eigenfrequenz des vibrierenden Sterns mit 1000 Schwingungen pro Sekunde, und die Schwingungsdauer T beträgt eine tausendstel Sekunde. 

Die Pulsbildung für verschiedene Fälle zeigt folgendes Bild, wobei die Laufzeit stark komprimiert dargestellt ist (beispielsweise innerhalb eines Umlaufs). Natürlich aber erfolgt diese Pulsbildung im Verlauf sehr vieler (Licht-)Jahre und im Verlauf sehr vieler Umläufe: 

 

 

 

Da weder die Dichte des Sternkörpers noch die Amplitude der Schwingung bekannt ist, kann man in erster Näherung von wahrscheinlichen Werten wie folgt ausgehen:
 
Da hier bei der Lösung des Pulsarphänomens keine schnelle Rotation des Sterns gebraucht wird, könnten auch sehr große Anziehungskräfte und sehr hohe Dichten wie bei einem Neutronenstern angesetzt werden.
Es genügt aber hier zur Schwingung vermutlich schon eine erkaltete, harte Kugelschale aus festem Eisen über einem glutflüssigen Inneren. Dies sollte ausreichen, um eine Eigenfrequenz von f=1000/s bei einer geringen Schwingungsamplitude von A=1E-8 bis A=1E-4 mm zu ermöglichen.

Setzt man eine Sinusschwingung der Form s=A*sin(ωt) voraus, so ergibt sich, weil v=ds/dt=A*ω*cos(ωt) und ω=2π*f ist, für die Geschwindigkeitsamplitude V der Wert
V=A*ω=A*2π*f.
Somit ergibt sich beispielweise für f=1000/s und A=0,1mm: V=0,63 m/s

Wir nehmen hier mal versuchsweise eine radiale Schwingung der eisernen festen Kugelschale (über dem flüssigen Inneren) mit einer Frequenz f=1000/s und einer Amplitude von A=1mm an. Dann ergibt sich die Geschwindigkeitsamplitude zu V=6,3m/s.
Und dann wäre die optimale Puls-Entfernung D (bei gleichbleibendem V bzw. gleichbleibendem Δv zur Mediums-Weiterleitungs-Geschwindigkeit c)

D = c*T /(6,3*V)=3E8[m/s]*0,001[s]/(6,3*6,28[m/s])=7583[s]=2,1 [h] 

 

 

Das heißt, schon nach 2,1 Stunden Lichtlaufzeit würde der optimale Puls-Effekt auftreten. Wir können aber, eine im Gleichtakt schwingende harte Kugelschale als Stern-Oberfläche vorausgesetzt, die radiale Schwingung physikalisch problemlos auch mit kleinsten Amplituden arbeiten lassen - für Lichtwellen sind solche mikroskopischen Amplituden der Lichtquelle kein Problem. Der Effekt funktioniert natürlich auch dann, wenn bei f=1000/s die Amplitude beispielsweise nur ein millionstel mm beträgt.
Dann wäre V=6,28/1E6=6,28E-6 m/s und die Entfernung bis zum optimalenPuls-Effekt wäre
D=7,58E9 s = 2,1E6 h = 8,78E4 d =240 (Licht)Jahre.
Und bei Amplituden A von zehn millionstel bis hundert millionstel Millimeter werden locker Pulsar-Entfernungen von 2400 bis 24000 Lichtjahren für das Puls-Optimum erreicht.
Man könnte und kann deshalb auch - bei sehr kleinen Geschwindigkeits-Differenzen ohnehin - den Lichtmengen-Puls-Effekt bei den Pulsaren mit annähernd über die gesamte Entfernung gleichbleibenden Geschwindigkeits-Differenzen V abhandeln, wenn man die Amplituden A entsprechend klein ansetzt. Physikalisch sind bei metallisch-festen Sternkörper-Oberflächen und Eigenfrequenzen im Millisekunden-Bereich sehr geringe Amplituden ohnehin zu erwarten.

Wir lassen deshalb hier bei den Pulsaren die Möglichkeit einer mit der Laufzeit abnehmenden Licht-Geschwindigkeits-Differenz V vorerst außeracht, mit dem Hinweis, daß man bei mit der Laufzeit abnehmenden Licht-Geschwindigkeits-Differenzen V auch größere Schwingungsamplituden A ansetzen könnte, wenn dies erforderlich sein sollte. 

Dann können wir ein Berechnungsbeispiel für den Lichtmengen-Puls-Effekt bei den Pulsaren wie folgt ansetzen:

Die eisenharte, lauwarme und dunkle Oberfläche einer Eisenkugel in Planetengröße schwingt oder besser brummt mit f=44 Hertz und einer Schwingungsamplitude A von A=3E-8 m.

Die Schwingungsdauer T ist dann T=1/f=1/44=22,7 ms=0,0227 s.

Die Geschwindigkeits-Amplitude V, mit der sich die Oberfläche hebt und senkt, ist dann

V =A*ω=A*2π*f = 3E-8*2π*44=8,3E-6 m/s.

Dann hat diese dunkle und brummende, aber ansonsten absolut ruhige und nur im fernen Infrarot und fernen Radiobereich strahlende Eisenkugel in einerEntfernung von

D=T*c/(6,3*V)=0,0227*3E8/6,3/8,3E-6= 1,3E11 s =4122 (Licht-)Jahre

einen optimalen Lichtmengen-Puls-Effekt, und zeigt - natürlich insbesondere zusammen mit dem nachfolgend beschriebenen Spektrum-Puls-Effekt - eine mit 44Hz gepulste Strahlung im "sichtbaren" Bereich bis hin zur Röntgenstrahlung.

Dieses Pulsar-Beispiel entspricht übrigens der Hauptkomponente A desDoppel-Pulsars PSR J0737-3039A/B, von dem hier später nochmal die Rede ist, wenn der Spektrum-Puls-Effekt erfaßt worden ist.    

Der hier abgeleitete (erste) Lichtmengen-Puls-Effekt wird nämlich noch von einem weiteren Puls-Effekt des Prinzips LG=c±v der Emissionstheorie überlagert, der den ersteren verstärken oder sogar um Größenordnungen übertreffen kann, sodaß der erstere auch sogar vernachlässigbar klein werden kann. 

 

 

Damit kommen wir nun zum zweiten Puls-Effekt, dem Spektrum-Puls-Effekt: 

Wie ebenfalls in meiner Arbeit "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie. Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte ..." schon ausführlich behandelt, werden die Lichtwellen auf der hinteren Umlaufshälfte wellenverkürzt, auf der vorderen Umlaufshälfte wellenverlängert, in den Mitten dieser Bahnhälften jeweils maximal.

Wenn der Pulsar-Stern beispielsweise nur infrarotes Licht abgibt, so werden für den Beobachter also nur die stark wellenverkürzten Lichtwellen aus der Mitte der hinteren "Umlaufshälfte" sichtbar werden.

Dieser Effekt spielt ebenfalls - wie schon der Lichtmengen-Puls-Effekt - auch bei den sogenannten "Pulsations"-Veränderlichen (z.B. den Delta-Cep-und den Mira-Sternen) eine wesentliche Rolle.  

Um diese Wellenverkürzung hier kurz darzulegen, nochmal zur Erinnerung die hier wesentlichen Punkte dieses Prinzips wie folgt:  

Nach der Emissionstheorie ist die Lichtgeschwindigkeit, zumindest in einem weiten Bereich um die Lichtquelle, immer konstant c in Bezug zur Lichtquelle. 

Die Lichtgeschwindigkeit LG gegenüber einem Beobachter ist dann also LG=c+v,wenn sich die Lichtquelle mit der Geschwindigkeit v dem Beobachter nähert, bzw. LG=c-v, wenn sich die Lichtquelle von dem Beobachter mit v entfernt.  

Dieses Prinzip LG=c±v muß natürlich auch dann gelten, wenn sich die Geschwindigkeit v der Lichtquelle während des Lichtaussendens ändert. 

Wenn eine Lichtquelle eine Lichtwelle abschickt, geht natürlich erst der Wellenanfang auf den Weg. Das Wellenende folgt erst eine winzige Zeit später. Hat sich die Geschwindigkeit v der Quelle in dieser Zeitspanne auch nur geringfügigst geändert, so hat der Wellenanfang gemäß LG=c±v eine  andere  Geschwindigkeit als das Wellenende. Auf dem langen Weg zum Beobachter wird sich deshalb die Wellenlänge ändern, und zwar umso mehr, je länger der Weg andauert - der entfernungsabhängige Hubble-Effekt läßt hier wieder mal schön grüßen.  

Die Geschwindigkeitsdifferenz Δvo (Delta-vau-null) zwischen Wellenanfang und Wellenende aufgrund einer Beschleunigung b der Lichtquelle während der Zeit Δt=λ/c des Aussendens einer Lichtwelle der Wellenlänge λ ist

Δvo = b*Δt = b [m/s²]* λ[m]/c[m/s] = b * λ/c [m/s]  

Die maximale wellenverkürzende Beschleunigung der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters ergibt sich in der Mitte der hinteren Umlaufshälfte bzw. am hinteren Umkehrpunkt.
Die maximale wellenverlängernde Beschleunigung der Lichtquelle in der radialen Blickrichtung des Beobachters ergibt sich in der Mitte der vorderen Umlaufshälfte bzw. am vorderen Umkehrpunkt.  

Das Licht, welches während des Durchlaufens des hinteren Umkehrpunktes der Schwingung ausgesandt wurde, wird sich mit zunehmender Laufzeit maximal wellenverkürzen, dasjenige vom vorderen Umkehrpunkt maximal wellenverlängern.

Für die Wellenlängenänderung des Lichts aus den zwischen diesen Maximalpunkten liegenden Bahnpunkten gilt ein entsprechend sinus-förmiger Verlauf.  

Die hier beim Pulsar-Phänomen bzw. dem Spektrum-Puls-Effekt wichtige Beschleunigung b (=Radialgeschwindigkeits-Änderung) der Lichtquelle resultiert aus der radialen Vibrationsbewegung der das Infrarot- oder Radio-Licht aussendenden Oberfläche des Sterns.
Die Vibration erfolgt nach einer Sinusschwingung.   

Setzt man auch hier wieder eine Sinusschwingung der Form s=A*sin(ωt) voraus, so ergibt sich, weil v=ds/dt=A*ω*cos(ωt) und ω=2π*f  ist, für die Beschleunigung

b=dv/dt= - A*ω²*sin(ωt).

Da nur im Bereich des hinteren Umkehrpunktes eine wellenverkürzende Beschleunigung auftritt, welche den Spektrum-Puls-Effekt erzeugt, beschränken wir uns hier auf diesen Bereich. Wer dies auch für die anderen Bereiche überprüfen möchte, sei auf die Arbeit "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie. Oder: Wovon de Sitter noch keine Ahnung hatte..." verwiesen. 

Somit ergibt sich für die Beschleunigungsamplitude b im hinteren Umkehrpunkt der Schwingung (sin(ωt)=1) der Wert

b = - A*ω² * sin(ωt)= - A*(2π*f)²

Somit ergibt sich im hinteren Umkehrpunkt für die Geschwindigkeitsdifferenz Δvo zwischen Wellenanfang und Wellenende aufgrund einer Beschleunigung b der Lichtquelle während der Zeit Δt=λ/c des Aussendens einer Lichtwelle der Wellenlänge λ

Δvo = b*Δt = - A*(2π*f)²[m/s²]* λ[m]/c[m/s]  

Die Wellenlängenänderung Δλ infolge eines Δvo ist

Δλ = Δvo * D, wo D die Lichtlaufzeit in Sekunden ist (entsprechend einerEntfernung D in Lichtsekunden).

Dann ist die Amplitude der Wellenlängenänderung (im hinteren Umkehrpunkt) in der Entfernung D

Δλ = - A*(2π*f)²[m/s²]* λ[m]/c[m/s] * D[s]

In der Astronomie wird das Verhältnis Δλ / λ mit z bezeichnet:  z= Δλ/λ

Daraus ergibt sich

z = - A*(2π*f)²/c * D  

Die maximale Wellenverkürzung Δλ = - A*(2π*f)²* λ/c * D im Bereich des hinteren Umkehrpunktes erzeugt eine entsprechende Verschiebung des Spektrums in diesem Bereich. Leuchtet der Pulsar also z.B. nur im infraroten, unsichtbaren Licht, so führt die Wellenverkürzung im Bereich des hinteren Umkehrpunktes dazu, daß in entsprechender Entfernung vom Stern das zunächst unsichtbare Infrarot-Licht, welches im Zeitbereich des hinteren Umkehrpunktes der Schwingung ausgesandt wurde, in den sichtbaren Bereich des Spektrums gelangt.

Dann leuchtet für den entfernten Beobachter ein großer Teil der Oberfläche des Pulsars nur für den kurzen Zeitbereich des hinteren Umkehrpunktes der Oberflächenschwingung im sichtbaren Spektralbereich pulsartig auf.
(Dieser Effekt wird noch dadurch verstärkt, daß sich in entsprechender Entfernung die im weiten Bereich des hinteren Umkehrpunktes ausgesandte Lichtmenge durch den Lichtmengen-Puls-Effekt zeitlich verdichtet.) 

Wir müssen hier nur zeigen, daß die Wellenverkürzung zur Zeit des hinteren Umkehrpunktes völlig ausreichend ist, um das Licht vom unsichtbaren Infrarot-Bereich sogar in den "sichtbaren" Röntgen-Bereich hinein zu verschieben:  

Als Berechnungsbeispiel nehmen wir hier wieder die Hauptkomponente A des Doppel-Pulsars PSR J0737-3039A/B. Für dieses Objekt haben wir für den optimalen Lichtmengen-Puls schon die Entfernung D =4122 (Licht)Jahre= 1,3E11 s ermittelt, wobei eine Pulsfrequenz von f=44/s, eine Schwingungsdauer T= 1/f=0,0227 s, eine Schwingungsamplitude A von A=3E-8 m, und eine Geschwindigkeits-Amplitude V, mit der sich die Oberfläche hebt und senkt, von V=A*2π*f = 3E-8*2π*44=8,3E-6 m/s angesetzt worden ist. Es ergibt sich dann aus der abgeleiteten Formel

z= - A*(2π*f)²/c * D = - 3E-8*(2π*44)²/3E8*1,3E11=-0,994

Aus z= Δλ/λ = (λ2-λ1)/λ1 = λ2/λ1 - 1 = -0,994 folgt:

λ2/λ1 = -0,994 + 1 = 0,006

λ2= 0,006*λ1 

Die Welle wurde also auf 6 Tausendstel ihrer ursprünglichen Wellenlänge verkürzt. Und zwar tatsächlich verkürzt, nicht nur scheinbar wie beim Doppler-Effekt. (Daraus ist übrigens erkennbar, daß sich die Welle einer physischen Verkürzung widersetzen wird, und demzufolge eine longitudinale Schwingung des dann schiebenden oder ziehenden Wellenzuges auslösen wird, siehe Pioneer-Anomalie hier auf der Homepage.)  

Wie ersichtlich, kann praktisch jede völlig unsichtbar-lange Wellenlänge λ1 auf kürzestmögliche Röntgenwellenlänge λ2 verkürzt werden, und zwar nur für die kurze Zeitspanne im Bereich des hinteren Umkehrpunktes der Schwingung!

Für einen Bruchteil der Schwingungsdauer konzentriert sich das gesamte unsichtbare Infrarot- oder Radio-Licht der hinteren Schwingungshälfte im sichtbaren bzw. detektierbaren Spektrum! Für den Beobachter bedeutet dies das pulsartige Aufleuchten fast der gesamten Oberfläche des Infrarot-oder Radio-Sterns, eventuell sogar als Röntgenlicht! Der Spektrum-Puls-Effekt ist ebenso einfach wie gewaltig.  

 

Ebenfalls ersichtlich ist, daß erster (Lichtmengen-Puls-Effekt) und zweiter (Spektrum-) Puls-Effekt hier in derselben Entfernung ihr Optimum bzw. Maximum erreichen. Und auch wenn sich wegen unterschiedlicher Abbremsung von Δvo (Spektrum-Puls) und V bzw. Δv (Lichtmengen-Puls) die optimalen Entfernungen gegenseitig verschieben sollten, so treten doch Spektrum-Puls und Lichtmengen-Puls stets zum absolut gleichen Zeitpunkt auf, da dieser hintere Umkehrpunkt für beide Effekte die gleiche Null-Geschwindigkeit aufweist. Beide Pulseffekte verstärken sich deshalb gegenseitig.  

Auch dieser Spektrum-Puls-Effekt ist physikalisch problemlos abzuleiten und entsprechend den Beobachtungen auszuarbeiten und einzugrenzen. Auch hier zeigt sich, daß man mit entsprechend kleiner Amplitude der Schwingung die Geschwindigkeitsdifferenz Δvo über die gesamte Laufzeit konstant halten kann, oder aber auch die Geschwindigkeits-Differenz Δvo im Laufe der Laufzeit abnehmen lassen kann. Hierzu ist jede Menge Spielraum vorhanden, um die beiden Puls-Effekte physikalisch den Beobachtungen anpassen zu können.  

Nachdem nun das Pulsarphänomen im Prinzip auf unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten zurückzuführen ist, und also mit einfachsten Mitteln zu klären ist, ohne wahnsinnige Drehzahlen und ohne unerklärliche Leuchtturm-Strahlenbündel, bleibt noch ein scheinbares Problem  übrig:
Es gibt da den bisher einzigen Fall, daß sich zwei Pulsare, die also beide Pulse absenden, gegenseitig umkreisen.  

Dieser Fall ist jedoch nur für das bisherige Pulsar-Modell mit dem unbekanntenLeuchtturm-Lichtzylinder und absolut unmöglichen Rotations-Drehzahlen des Sternkörpers von bis zu tausend Umdrehungen pro Sekunde ein großes Problem, weil dieses Modell in einem engen Umlaufsystem vom Entstehen und Bestehen her noch viel unmöglicher und absurder wird, von dem unbekannten Leuchtturm-Mechanismus ganz abgesehen.  

Mit dem hier vorgestellten Prinzip aber, wonach die Pulse eine Folge unterschiedlicher Lichtgeschwindigkeiten bei vibrierenden oder "pulsierenden" Sternkörpern sind, läßt sich auch dieser Sonderfall des Doppel-Pulsars PSR J0737-3039A/B sehr einfach und bis ins Detail erklären. Insbesondere die beiden zusätzlichen, übergeordneten Umlauf-"Pulse" (bei 2b und 4b der Licht-Laufkurve) der Komponente B zeigen, daß diese einfache Lösung richtig ist.  

Danach stellt sich das Doppel-Pulsar-System PSR J0737-3039A/B wie folgt dar:

 

 

Der Doppel-Pulsar PSR J0737-3039A/B

Eine größere Masse A (aber kein Neutronenstern, sondern vermutlich nur eine dunkle Eisenkugel von der Größe unseres Jupiters) wird von einer sehr viel kleineren Masse B (ebenfalls vermutlich nur eine Eisenkugel) in 2,4 Stunden umlaufen. Das Massenverhältnis A/B ist etwa 1000/1. Dann hat A nur eine sehr geringe Umlaufsgeschwindigkeit von einigen m/s, und B eine entsprechend sehr viel größere von einigen tausend m/s.

Die Umlaufebene sei nun so gegenüber der Sichtlinie geneigt, daß die Amplituden der Radialgeschwindigkeiten bei der Masse A einen Delta-Lambda-Effekt von der beobachteten "RG", also von z.B. scheinbaren  "310km/s" ergeben würden. Auf eine solche"Umlaufs-Radialgeschwindigkeit" wurde ja hier nicht über (nicht erkennbare) Linienverschiebungen im Spektrum geschlossen, sondern indirekt über die Abstandsänderungen der Pulse als Folge des vermeintlichen Dopplereffekts. Die scheinbare "RG" von "310 km/s" wird vom Delta-Lambda-Effekt erzeugt, also von dem Effekt, daß sich während der Laufzeit die Wellenlänge ändert, wenn zwischen Wellenanfang und Wellenende eine Geschwindigkeits-Differenz ∆vo besteht. Dieser Effekt wurde bereits in meiner Arbeit "Der Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie, oder: Wovon de Sitter nochkeine Ahnung hatte..." ausführlich abgeleitet und behandelt. Die dortabgeleitete Formel für den (ungebremsten) Delta-Lambda-Effekt lautet:

"RG" = ± V/T * 2Pi * D .

Das ist die Formel für die scheinbare "RG"-Amplitude [m/s] nach der Licht-Laufzeit D [s] einer mit V [m/s] in der Umlaufszeit T [s] (auf einerKreisbahn in der Blickrichtungsebene) umlaufenden Lichtquelle, hervorgerufen durch eine hier noch als  ungebremst  angenommenen Wellenlängenänderung als Folge einer Geschwindigkeits-Differenz ∆vo zwischen Wellenanfang und Wellenende bei Anwendung der Emissionstheorie. Der Faktor 6.3 steht für 2pi. Das Vorzeichen plus (Wellenverlängerung) gilt für die Mitte der vorderen Umlaufhälfte, das Vorzeichen minus (Wellenverkürzung) für die Mitte der hinteren Umlaufhälfte.  

Demnach ergibt sich hier wegen "RG"=310 000 m/s, T= 2,4h=8,64E3 s undD =4000 (Licht)Jahre=1,26E11 s für die Amplitude der tatsächlichen Radialgeschwindigkeit

RG=V="RG"*T /(2Pi*D)=310000*8,64E3/(2Pi*1,26E11)=0,0034 m/s.

Das heißt, wenn die Kreisbahnebene der Komponente A so zur Sichtlinie geneigt ist, daß die Amplitude der tatsächlichen Umlaufs-Radialgeschwindigkeit 3,4 mm/s ist, dann täuscht die Komponente A des Pulsars nach einer Lichtlaufzeit von 4000 Jahren eine scheinbare "Umlaufs-Radialgeschwindigkeit" von "310 km/s" vor.

Hierbei kann man getrost davon ausgehen, daß der Delta-Lambda-Effekt, der mit seiner Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Wellenanfang und Wellenende eine periodische Änderung der Wellenlänge erzeugt, ganz analog auch eine periodische Änderung der Pulsabstände erzeugt. In beiden Fällen liegen ganz dieselben Lichtgeschwindigkeits-Differenzen bei ganz demselben Prinzip vor. Statt Wellenanfang und Wellenende sind hier Puls und nächster Puls zu setzen. Man kann deshalb aus der beobachteten Verschiebung der Pulsabstände direkt mit der Formel für den Delta-Lambda-Effekt die tatsächliche RG-Amplitude zu 3,4 mm/s bestimmen.  

Nun erscheint 3,4 mm/s sehr gering als Ursache für eine scheinbare "RG" von "310 km/s". Aber erstens ist der Delta-Lambda-Effekt gewaltig, und zweitens wurde hier angenommen, daß sich die Geschwindigkeits-Differenz ∆vo zwischen Wellenanfang und Wellenende während der gesamten Laufzeit von über 4000 Jahren nicht geändert hat. Je nach angenommener Abbremsung der Geschwindigkeits-Differenz könnte man auch erheblich größere RG-Amplituden erhalten. Wir lassen jedoch hier, wie schon gesagt, eine mögliche Abbremsung außeracht, weil das Prinzip des Pulsarphänomens hier ohne eine solche mögliche Abbremsung einfacher darzustellen und abzuhandeln ist. Und jedenfalls liegen 3,4 mm/s voll im physikalisch normalen Bereich - im Gegensatzzu den 1000 Umdrehungen pro Sekunde eines Sternkörpers mit einem Leuchtturm darauf.

Zu beachten ist noch, daß der Delta-Lambda-Effekt dem Doppler-Effekt um 90° vorausläuft, die tatsächliche Sichtlinie also dort liegt, wo sich für A die maximale Plus-"RG" (Wellenverlängerung bzw.Pulsabstands-Vergrößerung) ergibt! Der Doppler-Effekt kann hierbei als vernachlässigbar klein angenommen werden (3,4 mm/s!).

 

Fortsetzung vom 20.6.12 :  

 

Es ergeben sich also nicht nur hinsichtlich des "Pulsmechanismus", sondern auch hinsichtlich des Umlaufssystems des Doppelpulsars PSR J0737-3039 gewaltige Fehler im bisherigen Modell.  

Die relativistisch "gebildeten" Astronomen, die das bisherige Modell dieses Doppelpulsars entworfen und konstruiert haben, kennen natürlich keine unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeiten, geschweige denn den Delta-Lambda-Effekt der Emissionstheorie. Sie legen deshalb den periodischen Pulsabstandsänderungen bei der Komponente A allein den Doppler-Effekt zugrunde.

Wie hier aber nachgewiesen wird, ergeben unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten nicht nur zwei gewaltige Puls-Effekte, sondern sie ergeben auch Abstandsänderungen der Pulse infolge des Delta-Lambda-Effekts.

Hierbei erweist sich der entfernungsabhängige Delta-Lambda-Effekt bei größeren Entfernungen als so gewaltig (hier scheinbare 310 km/s), daß der Doppler-Effekt hierzu vergleichsweise vernachlässigbar klein wird (hier 3,4 mm/s).

Der Vergleich des bisherigen "Doppler-Effekt"-Modells der Komponente A mit dem hier vorgestellten "Delta-Lambda-Effekt"-Modell ergibt folgendes Bild, bei dem wir - der besseren Übersicht wegen - zunächst davon ausgehen wollen, daß nur die "Doppler-Effekt"-Interpretation der Pulsabstandsänderungen bei A falsch ist - es ist nämlich auch die bisherige Bestimmung des Massenverhältnisses (mithilfe "relativistischer Berechnungen"!) völlig falsch, so daß auch der gestrichelt gezeichnete Orbit von B einen völlig falschen Bahnradius gegenüber dem von A besitzt.

Aber wir müssen erst mal den einen Fehler zeigen, und dann den anderen, sonst wird es zu viel auf einmal.   

 

   

Wie ersichtlich, besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Modellen des Doppelpulsars zunächst einmal darin, daß beim neuen Modell der Delta-Lambda-Effekt dem Doppler-Effekt um 90° vorausläuft, der Doppler-Effekt (3,4 mm/s) verschwindend klein ist gegenüber dem Delta-Lambda-Effekt (310 km/s), und damit die Sichtlinien um 90° oder die Umlaufbahnen um 90° gegeneinander verdreht sind. 

Es ist nicht möglich, anhand der Pulsabstandsänderungen (oder eventueller Linienverschiebungen) zu erkennen, ob sie vom Doppler-Effekt oder vom Delta-Lambda-Effekt verursacht sind. Da auch die Umlauf-Verzerrung durch unterschiedliche Lichtgeschwindigkeiten bei der Komponente A so gering ist, daß sie in der Bahnexzentrizität schlichtweg untergeht, dürfte es schwierig sein, sie zur Unterscheidung heranzuziehen.  

Ein weiterer wesentlicher Unterschied ergibt sich daraus, daß beim alten Doppler-Modell aus einer vermeintlichen "Bedeckung" von A durch B auf eine annähernd in der Sichtlinie liegende Bahnebene geschlossen wird, während beim Delta-Lambda-Modell diese "Bedeckung" keine Bedeckung ist, sondern eine insbesondere am weglaufenden Rand der Umlaufbahn im Bereich Delta-Lambda gleich Null auftretende Wellenzug-Auflösung.
Und weil bei einer Radialgeschwindigkeits-Amplitude von nur 3,4 mm/s bei A eine schon praktisch senkrecht zur Sichtlinie stehende Bahnebene angenommen werden muß, unterscheiden sich die beiden Modelle auch darin, daß auch die Umlaufebenen um 90° gegeneinander gekippt sind, das heißt, beim Doppler-Modell liegt die Bahnebene fast genau in der Sichtlinie (vermeintliche"Bedeckung", vermeintliche Umlaufsgeschwindigkeit "310km/s"), und beim Delta-Lambda-Modell steht die Umlaufebene fast senkrecht zur Sichtlinie (Amplitude der Radialgeschwindigkeit 3,4 mm/s).  

Ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht darin, daß beim Doppler-Modell die Massen von A und B aufgrund "relativistischer Berechnungen" etwa gleich groß sind, während beim Delta-Lambda-Modell die Masse von A etwa tausendmal größer ist als die von B - aufgrund der Tatsache, daß die Licht-Laufkurve von B über das Delta-Lambda-Optimum hinaus verzerrt ist und einen in zwei Pulsphasen (2b und 4b) aufgespaltenen Umlauf-Lichtmengen-Puls-Effekt zeigt.
Diese Berechnung, die hier später bei der Erfassung der Komponente B erfolgt, ergibt eine echte Radialgeschwindigkeits-Amplitude bei B von 3,27 m/s, also eine rund 1000 mal größere RG-Amplitude als die von A, was bedeutet, daß A eine tausend mal größere Masse als B besitzt. 

Entsprechend diesem Massenverhältnis von 1/1000 unterscheiden sich die Bahnradien, so daß im folgenden Bild, in dem alle diese Unterschiede zwischen den beiden Modellen enthalten sind, die Umlaufbahnen nicht maßstäblich dargestellt werden können. Die Exzentrizität der Bahnen bleibt unverändert.  

 

 

Und der ganz wesentliche Unterschied zwischen den beiden Modellen besteht natürlich darin, daß das "Delta-Lambda-Effekt"-Modell einen einfachen und logisch zwingenden Pulsmechanismus nach der klassischen Physik vorweisen kann, das "Doppler-Effekt"-Modell dagegen nicht.  

Weil dieses "Delta-Lambda-Effekt"-Modell hier später noch bei der Komponente B insbesondere bei den beiden Pulsphasen 2b und 4b und einem weiteren Schwingungs-Effekt bestens bestätigt wird, hat hier die bisher als "Bedeckung" interpretierte Pulslücke bei A in der vermeintlichen "superior constellation" keine Chance.  

Diese "Bedeckung" ist keine Bedeckung, sondern eine Wellenzug-Auflösung als Folge einer Wellenzugverdrehung, die infolge eines ∆vo-Quer-Effekts (analog dem ∆vo beim ∆λ-Effekt) insbesondere am weglaufenden Seitenrand der Umlaufbahn dort auftritt, wo ∆λ=0 ist. Nur für Delta-Lambda gleich Null oder annähernd gleich Null kann es zu einer Auflösung kommen, weil gestauchte oder gedehnte Wellenzüge sich nicht auflösen können, solange die Wellenverbindungen unter Druck oder unter Zug stehen. (Diese Erklärung wird auch vom Rossitter-Effekt gestützt, der natürlich auch bisher falsch interpretiert wurde: Die Verdrehung des Wellenzuges infolge des ∆vo-Quer-Effekts, der bei ∆λ=0 seinen Maximalwert hat, bewirkt dort eine rasche Wellenzugauflösung, noch bevor sich dort geringe Delta-Lambda-Werte ausbilden können. Die losgelösten einzelnen Wellen unterliegen dann dem Delta-Lambda-Effekt, ohne sich dabei an einer Wellenzugschwingung (siehePioneer-Anomalie und Rotverschiebungs-Periodizitäten) zu beteiligen. Deshalb können diese einzelnen Wellen, die sich nur im unmittelbaren Bereich von ∆λ=0 bilden können, und rasch bei zunehmender seitlicher Versetzung "unsichtbar" werden, erheblich von der schwingenden "RG"-Kurve abweichende Werte besitzen.)

Diese Erklärungen basieren nicht auf spiritistischen Zeitdehnungen und Längenschrumpfungen, sondern auf logisch nach der klassischen Physik zu erwartenden Folgerungen, wenn man das Galileische Prinzip der Geschwindigkeitsaddition auch beim Licht anwendet. 


Die bisherige Erklärung als "Bedeckung" mag zwar einfacher verständlich sein, aber das Licht richtet sich nicht danach, was dem Menschen leichter verständlich sein könnte.
Das Licht kümmert sich auch nicht um die dümmlich-primitiv-schwachsinnige Vorschrift der Relativisten, jedem beliebig bewegten Beobachter gegenüber die gleiche Geschwindigkeit einzuhalten, und dabei auch noch die Zeit zu dehnen und die Länge in Bewegungsrichtung schrumpfen zu lassen. 

Deshalb ist die Erklärung eines Helligkeitsabfalls bzw. einer Pulslücke im Bereich ∆λ=0 als Wellenzugauflösung infolge einer ∆vo-Quer-Verdrehung zwar physikalisch etwas anspruchsvoller als eine "Bedeckung", aber sie hat gegenüber der "Bedeckungs"-Erklärung den entscheidenden Vorteil, daß damit der Doppel-Pulsar PSR J0737-3039A/B inklusive Puls-Mechanismus hier bis ins Detail physikalisch und logisch zwingend und einfach mit drei Effekten (Delta-Lambda-Effekt, Lichtmengen-Puls-Effekt, Spektrum-Puls-Effekt) der klassischen Physik und des LG=c±v-Prinzips der Emissionstheorie beschrieben, erklärt und erfaßt werden kann.

Insofern erweist sich die vermeintliche "Bedeckung" hier lediglich als ein weiterer Fehler in der etablierten, relativistisch verkorksten Lehre der Astrophysik, wenngleich als ein sehr viel eher verzeihlicher Fehler als die übrigen zahlreichen schweren Fehler wie z.B. Urknall, Quasare, Pulsare, "Pulsations"-Veränderliche, spektroskopische "Doppel"-Sterne, Schwarze Löcher und dergleichen mehr.

 


Die Komponente A 

Die Komponente A vibriert ganz leicht oder besser "brummt" mit 44 Hz, also mit einer Eigenfrequenz von 44 Schwingungen pro Sekunde, entsprechend einer Schwingungsdauer von 22,7 ms. Die Vibration ist vergleichbar mit der Eigenfrequenz-Schwingung einer angeschlagenen Kirchenglocke.

Es ist davon auszugehen, daß bei einer Supernova der metallische Kern des explodierten Sterns übrigbleibt. In der dicken Außenschale des Kerns hat sich Eisen angesammelt, und im Inneren haben sich die anderen schwereren Metalle sortiert. Beim Abkühlen bildet sich daher außen eine dunkle, feste, stabile Kugelschale aus Eisen, die auf einem glutflüssigen Inneren schwimmt, und die als eine Art Kugelschalen-Glocke mit einer bestimmten Eigenfrequenz schwingen kann, wenn sie z.B. durch Meteoriten angeschlagen wird.

Aber auch eine Erregung der Eigenschwingung der Eisenschale mittels elektromagnetischer Effekte ist plausibel: Beispielsweise wirken die äußere feste Kugelschale aus Eisen und die innere Kugel aus einem anderen Metall wie das Plattenpaar eines Kondensators in einem elektrischen Schwingkreis, während die Eisen-Kugelschale auch noch die Rolle des Eisenkerns der "Spule" übernimmt. Zwischen Außenschale und innerer Kugel fließt dann wie zwischen den Kondensatorplatten eines Schwingkreises ein Strom in wechselnder radialer Richtung hin und her, dessen Induktivität von der eisernen Außenschale verstärkt wird.
Diese elektrische Schwingung in radialer Richtung kann die Eigenschwingung der Außenschale anregen oder als Resonanzschwingung auf die Außenschale übertragen.

Das Brummen mit 44 Hz bei der Komponente A des Doppel-Pulsars PSR J0737-3039 hat somit auch einen elektromagnetischen Hintergrund, und dieser ist vermutlich auch Ursache der Radiostrahlung von den Pulsaren. Diese Vibration mit einer entsprechend kleinen Amplitude bewirkt, daß sich in entsprechender Entfernung ein optimaler Lichtmengen-Puls- sowie ein optimaler Spektrum-Puls-Effekt ergeben, die beide gleichzeitig auftreten und sich gegenseitig verstärken.

Hierzu nochmal das Prinzip der Pulsbildung bei der Komponente A im folgenden Bild:    

 

Wie ersichtlich ergeben sich durch die mit der Entfernung zunehmende Verzerrung der Umlauf-Sinuskurve infolge unterschiedlicher Lichtge-schwindigkeiten nicht nur die bisher als Doppler-Effekt fehl- interpretierten Pulsabstands-änderungen, sondern auch zeitlich verkürzte bzw. verlängerte Umlauf-phasen, welche zur beobachteten "Exzentrizität" der Umlaufbahn beitragen.  

Mit dieser hier bereits erfolgten Beschreibung des Systems des Doppel-Pulsars PSR J0737-3039 und mit dem letzten Bild betreffend Pulsentwicklung und Licht-Laufbahn-Verzerrung bei der Komponente A wird das Prinzip aller Pulsare und "Doppelstern"-Pulsare erfaßt.

   

Aus der mithilfe des Delta-Lambda-Effekts bei A und mithilfe des "Doppelpulses" (2b und 4b) bei B (im nächsten Kapitel) ermittelten Radialgeschwindigkeits-Amplituden ergibt sich, daß die Komponente B des Doppel-Pulsars PSR J0737-3039 eine sehr viel kleinere Masse hat als die Hauptkomponente A.

Dies darf nicht derart verallgemeinert werden, daß der Begleiter eines "Doppelstern"-Pulsars stets eine sehr viel kleinere Masse haben muß als der Pulsar, wenn die Pulsfolge nur gering verzerrt sein soll. Es ist nämlich durchaus auch der Fall möglich, daß der Begleitstern des Pulsars eine erheblich größere Masse hat als der Pulsar. Jedoch wird der Pulsar in diesem Fall nur dann eine gering verzerrte Pulsfolge zeigen, wenn die Radialgeschwindigkeits-Amplituden entsprechend klein sind. Dies ist bei einem schnell um den schwereren „Begleit“-Stern umlaufenden Pulsar zwar nur dann gegeben, wenn die Umlaufebene mehr oder weniger senkrecht auf der Sichtlinie steht, aber diese Bedingung ist nicht ungewöhnlich.

Bei Doppelstern-Pulsaren mit sichtbaren Linien des Begleitsterns (Beispiel: Der Doppelstern-Röntgenpulsar Centaurus X-3) wird der Begleitstern sogar in der Regel stets eine größere Masse haben als der Pulsar, denn sichtbare Linien setzen eine entsprechend hohe Lichtintensität und damit einen entsprechend großen Stern voraus. Der Pulsar dagegen wird als relativ kleine und dunkle Eisenkugel dann die kleinere Masse liefern.  

 

Damit kommen wir nun zu dem einzigen bisher bekannten "Pulsar", der als der kleine, schnelle Begleiter eines "Pulsars" der vorstehend genannten Kategorie nicht in diese Kategorie paßt. Es ist die Komponente B, und es ist wohl naheliegend, daß die Pulsbildung bei B etwas anders als bei A erfolgt.

 

 Die Komponente B 

Die "RG"-Amplitude der Komponente B läßt sich offenbar nicht aus Verschiebungen der Pulse dieser Komponente bestimmen. Vermutlich gibt es keine Verschiebungen oder nur solche, die mit dem bisherigen Modell nicht kompatibel sind. Jedenfalls wird die "RG"-Amplitude der Komponente B nicht wie bei der Komponente A aus Verschiebungen der Pulse dieser Komponente bestimmt, wie die indirekt über relativistische Formeln (Periheldrehung, Shapiro-Effekt) berechneten Massen der beiden Komponenten zeigen. Würde man nämlich die Verschiebungen der B-Pulse kennen, hätte man die Massen direkt bestimmen können, da man auch sin i, bzw. die Neigung der Bahnebene, durch eine "Bedeckung" der Komponente A - vermeintlich - kennt.  

Es stimmt also bei dem bisherigen Modell des Doppel-Pulsars PSR J0737-3039A/B so gut wie gar nichts: Weder die Massen, noch die Dichten, die Drehzahlen, der Leuchtturm-Mechanismus, die Radialgeschwindigkeiten, der Dopplereffekt bei den Pulsen, die Sichtlinie, die Neigung der Bahnebene, und die vermeintliche Bedeckung. Deshalb noch einmal: Ach du lieber Himmel.  

Wir bestimmen hier natürlich die Radialgeschwindigkeit und die Masse der Komponente B nicht mithilfe relativistischer Formeln, denn die Relativitätstheorien mit ihrer Absolutkonstanz der Lichtgeschwindigkeit sind ja gerade die Ursache für all die vielen schweren, ungeheuerlichen Fehler insbesondere in der Astrophysik und der Kosmologie.  

Wir setzen bei der Komponente B den hier ganz offensichtlich auftretenden Doppelpuls beim Lichtmengen-Puls-Effekt an, der bei einer Überschreitung des Pulsoptimums auftritt.
Für diesen Doppelpuls gilt nach dem Bild vom Lichtmengen-Pulseffekt annähernd die Gleichung für die optimale Pulseffekt-Entfernung D_opt:

D_opt= T*c / (2Pi*v)
oder besser:

D_Doppelpuls > T*c / (2Pi*v)

Wir nehmen hier aufgrund der Lage des Doppelpulses im Orbit an, daß es sich um eine nahe Überschreitung des Optimums handelt (es gibt natürlich auch ferne Überschreitungen, bei denen die einander zugehörigen Doppelpuls-Teile um Vielfache von T*c gegeneinander verschoben sind).  

Es ergibt sich dann für die tatsächliche RG-Amplitude der Komponente B   

RG = v ≥ T*c/(2Pi*D_opt) = 8,64E3*3E8/(2Pi*1,26E11)=3,27 m/s  

wobei T= 2,4h=8,64E3 s und D_opt =4000 (Licht)Jahre=1,26E11 s.

Damit ist die Umlaufsgeschwindigkeit der Komponente B mindestens
3,27/0.0034=962
mal größer als die der Komponente A. Und das bedeutet auch: Die Komponente A ist mindestens 962 mal schwerer als die Komponente B. 

Bei der schnell umlaufenden Masse B sind die Amplituden der Radialgeschwindigkeiten so groß, daß der optimale Lichtmengen-Puls-Effekt überschritten wird, und sich der umlaufbezogene Lichtmengen-Puls in zwei kleinere "Pulse" (bei 2b und 4b) aufspaltet - in die beiden Phasen, in denen das Licht bzw. die Schwingungs-Pulse der ansonsten kaum sichtbaren Komponente B deutlich sichtbar werden. 

Die beiden Umlauf-"Pulse", die sich aus dem aufspaltenden Optimalpuls ergeben, liegen bei einer Kreisbahn zeitlich symmetrisch zum Optimalpuls, bei elliptischen Bahnen entsprechend mehr oder weniger asymmetrisch bei ungleichen Teilen. Der Optimalpuls würde hierbei zeitlich beim Durchlaufen des hinteren Umkehrpunktes der Bahn eintreten, also gerade dann, wenn die andere Komponente A den vorderen Umkehrpunkt ihrer Bahn passiert.  

Gegenüber diesem theoretischen Zeitpunkt tritt jedoch hier der tatsächliche Optimalpuls-Zeitpunkt um etwa 65° bzw. 26 min zeitlich verspätet auf, oder um (360-65)=295° bzw. 118 min zeitlich zu früh. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, nämlich 115° bzw. 46 min zeitlich zu früh, wenn man von einer stärkeren Verzerrung der Licht-Laufkurve ausgeht. 

 

 

 

 

 Fortsetzung folgt 

 

 

 

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